„Den Menschen ist es egal, wer zuständig ist, sie wollen Lösungen für bestehende Probleme“

Veröffentlicht am 10.10.2020 in Bundespolitik

2020_Sportforum

SPD Teltow-Fläming lud zum Sportforum mit der Vorsitzenden des Bundestagssportausschuss Dagmar Freitag, MdB ins Werner-Seelenbinder-Stadion

Die adäquaten Trainings- und Wettkampfbedingungen für die gut 20.000 aktiven Sportlerinnen und Sportler in Teltow-Fläming, die in ca. 200 Sportsvereinen organisiert sind, zu schaffen, ist im Kern die Aufgabe von Städten und Gemeinden - mit Unterstützung des Landes Brandenburg.

„Da diese Aufgabe zu den freiwilligen Aufgaben der Kommunen gehört, ist die Umsetzung von Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen nicht maßgeblich von Bedarf oder der Notwendigkeit abhängig, sondern von den finanziellen Möglichkeiten der jeweiligen Stadt. Und diese ist oft genug in unserem Landkreis nicht bzw. nicht in einem ausreichenden Maße gegeben.“ so die Vorsitzende der SPD TF Bettina Lugk.

Die Kommunalpolitikerin hatte deshalb gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Erik Stohn die Vorsitzende des Bundestagsportausschusses Dagmar Freitag für ein Sportforum zum Thema „Sportstätten mit Unterstützung des Bundes energetisch und barrierefrei sanieren und modernisieren.“ gewinnen können.

„Ich bin dieser Einladung zum Gedanken- und Informationsaustausch mit VertreterInnen aus den Sportvereinen, dem Kreissportbund und KommunalpolitikerInnen sehr gern gefolgt. Aus meiner Zeit als Vorsitzende des Sportausschusses meiner Heimatstadt Iserlohn weiß ich um die Schwierigkeit, die sehr knappen finanziellen Mittel für die freiwilligen Aufgaben u.a. zwischen der Kultur und dem Sport zu verteilen und wie groß die „Gefahr“ ist, dass in finanziell schwierigen Zeiten gerade hier der Rotstift angesetzt wird.“ so Dagmar Freitag und sagt weiter: „Ich bin davon überzeugt, dass wir in einer Zeit leben, in der die Menschen nicht hören wollen, wer zuständig ist, sondern wer für unbestritten vorhandene Probleme Lösungen erarbeitet. Daher ist es für mich selbstverständlich, dass sich der Sportausschuss des Bundestages dieser Problematik angenommen hat, beispielsweise mit einer Öffentlichen Anhörung zur Situation der Schwimmbäder in unserem Land.”

Aktuell haben die Kommunen bundesweit die Möglichkeit, aus insgesamt vier Förderprogrammen Co-Finanzierungen für die Sanierung und Erweiterung bzw. den Neubau oder Ersatzneubau zu beantragen. Die Förderquoten liegen zwischen 33 und 45 Prozent, bei Kommunen in der Haushaltssicherung kann die Bundesförderung bis zu 90 Prozent der Projektkosten betragen. Die Bundesländer können zudem mit der Vergabe der vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel ebenfalls eine zusätzliche Co-Finanzierung vornehmen.

„Aus diesen Förderprogrammen können die Kommunen bis 2024 bzw. 2025 Gelder abrufen. Die anwesenden Verwaltungsvertreter aus Luckenwalde, Trebbin, Ludwigsfelde, Amt Dahme/Mark und Niedergörsdorf haben signalisiert, dass sie schon jetzt Projekteideen bzw. -skizzen haben, für die sie Förderungen beantragen wollen. Durch die Co-Finanzierungen erhalten die Kommunen die Möglichkeit, Maßnahmen, für die sie sonst erst Jahre „sparen“ müssten, zeitiger beginnen zu können; ganz im Sinne der Sportlerinnen und Sportler unserer Region“ so die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Ludwigsfelde Bettina Lugk

 
 

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